Informationen über Raspberry Pi

Informationen über Raspberry Pi
2012 wurde ein Mini-Rechner auf den Markt gebracht, der sich quasi über Nacht zum absoluten Verkaufsschlager entwickelte. Die Rede ist vom Raspberry Pi, einem Platinencomputer, der gerade einmal so groß wie eine Kreditkarte ist, dafür aber Erstaunliches leisten kann.

Die Nachfrage war schon von Anfang an extrem groß, so dass die Seiten, die den Rechner anbieten, zunächst schier unter der Masse an Bestellungen zusammenzubrechen drohten. Inzwischen, knapp zwei Jahre nach dem Launch, ist die Nachfrage noch immer ansehnlich, aber immerhin kann man inzwischen innerhalb kürzester Zeit ein Produkt bestellen, ohne dass dieses komplett ausverkauft ist. Sogar ein zweites Modell wurde mittlerweile von der Raspberry Pi Foundation auf den Markt gebracht: Das Raspberry Pi B, eine leistungsstärkere Version des Modells A mit einem größeren Speicherplatz und zwei USB Anschlüssen. Mehr Informationen über beide Modelle findet man unter anderem hier: http://raspberrypiguide.de/.

Systemsteuerung

Image by GijsbertPeijs 

Das Raspberry Pi war ursprünglich hauptsächlich als eine Art Schulungsgerät gedacht, das Studenten aus dem IT Bereich auf die Sprünge helfen sollte. So wird ihnen die Möglichkeit geboten, für wenig Geld ein Gerät zu kaufen, das ihnen die Themen Programmieren und Entwickeln näher bringen kann. Doch wie sich sehr bald herausstellte, waren nicht nur mit ihrem Studienfach überforderte Studenten unter den Kunden sondern auch Bastler und Tüftler, die das Raspberry Pi schnell für sich und ihre Zwecke entdeckten. Wer in seiner Freizeit gerne programmiert oder mit Experimenten tüftelt, für den ist das Raspberry Pi genau das richtige Gerät. Man sollte als Käufer jedoch keine allzu professionellen Erwartungen haben, denn weder ein perfektes Smartphone noch ein hochwertiger Rechner lässt sich aus dem Himbeer-Computer bauen, dafür aber einige kleine und skurrile Tüfteleien.

Zudem darf man nicht aus den Augen verlieren, dass dieser kleine Rechner hauptsächlich aus dem Grund auf den Markt gebracht wurde, Schülern und Studenten eine kostengünstige Alternative zu anderen Geräten zu bieten. Sein günstiger Preis ist also einer seiner Hauptvorteile. Das Modell B ist mit einer Grundausstattung an Zubehör schon für weniger als 50 Euro zu haben. Der Kauf des zweiten Raspberry Pi Modells im Vergleich zum ersten lohnt sich in jedem Fall, denn für nur ein wenig mehr Geld hat man hier eine sehr viel leistungsstärkere Version mit Ethernet Anschluss und zusätzlichen Funktionen, die das Modell A so nicht bieten kann.

Insbesondere für Schüler, Studenten und Bastelfreunde ist der kleine Raspberry Pi Rechner eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk, das man vielleicht auf den letzten Drücker noch benötigt. Mit ein wenig Zubehör, wie einer SD Karte, einem SD Kartenleser, einem HDMI Kabel und HDMI-to-DVI Converter, USB Mouse, Tastatur und Ethernet Kabel können schon tolle Sachen mit dem Mini-Gerät gebaut werden. Optional kann dazu noch ein entsprechendes Gehäuse gekauft werden, je nachdem welchen Zweck das fertiggebastelte Gerät am Ende haben soll. Wer sich erst einmal ein wenig in die Anleitungen und das Gerät selbst hineingefuchst hat, wird schnell feststellen, dass man auch ohne großartige Vorkenntnisse im Programmieren einiges damit auf die Beine stellen kann. Für genaue Informationen und Hintergrundstorys schaut man am besten einmal hier vorbei: http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi.

Bild: engadget.com


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